Tag 14: Ja oder Nein

Tag 14: Ja oder Nein

27. Oktober 2020 Curacao 2020 0

Am Donnerstag verlief die Therapie großartig. Im Therapieraum ging es nochmals darum bewusst darum „Ja“ und „Nein“ auszuwählen. Dafür wurden Finja verschiedene Spielzeuge angeboten, bei denen sie auf die Ja-Nein-Karten schauen sollte. Das hat die gut mitgemacht. Beim Xylophon hat sie sich sogar von Kati abgeschaut, was sie tun muss, damit da Geräusche rauskommen. Nachahmung war bisher nicht Finjas Lernweg. Echt cool.

Dann ging es ins Wasser und Finja hat sich echt toll verhalten. Sie war sehr aufmerksam, konzentriert und im Wasser sicher und selbstbestimmt. Schön sie so zu sehen!

Am Nachmittag gingen wir alle zusammen nochmal nach Willemstad. Im Neuen Markt – dem runden Teil von dem ich gestern berichtet hatte, war heute mehr los. Alle Läden hatten geöffnet und wir deckten uns mit Tassen, Metalldekorationen und anderem Touristensouvenirkram ein. Alle Verkäufer waren unwahrscheinlich nett, aber es war deutlich zu spüren, dass insbesondere im Touri-Bereich kaum Käufer die Plaudereien der Verkäuferinnen unterbrach.

Bei den Haarprodukten, Kräutern, Früchten war mehr los, da hier auch die Locals kaufen. Wir gönnten uns sehr, sehr leckere Smoothies, die ganz nach Wunsch zubereitet wurden.

Gestärkt machten wir uns auf den Weg über die Emma-Bridge und zu den Damen von MZArts, denn wir mussten ja Finjas Schild abholen. Auch die beiden anderen wollten noch individualisierte Bilder, Miriam eines, von dem es nur ein Anschauungsobjekt gab, das nicht verkäuflich war, Finjas Delphinbild war auch noch nicht fertig – nur Jojo wählte eines, das schon bereit zum Mitnehmen war.

Die Damen versprachen alles wäre in einer Stunde fertig und so machten wir uns auf zur Eisdiele im Fort, die wir ja gestern schon gesehen hatten. Dort trafen wir 5 andere Touristen, was ja schon eine echte Steigerung gegenüber dem Vortag war und genossen richtig gutes Eis – fast so gut wie in Italien, betonte Achim. Sogar glutenfreie Kuchen hätten sie IM Angebot gehabt, aber Finja war mit dem Zitronen-Sorbet vollauf glücklich.

Pünktlich holten wir unsere Schilder ab und bekamen noch ein ganz besonderes Geschenk: Ein zusätzlich gemaltes Schild, mit einem lieben Spruch, dass sie extra für uns angefertigt hatte. Ich musste vor Rührung heulen…

Zurück in Punda fotografierte Miriam noch die wirklich künstlerische Gestaltung von Hauswänden und dann ging es heim ins Royal Resort. Die Kinder wollten sich ausruhen und blieben im Appartement, während Achim und ich noch 2 Stündchen an den Strand gingen um zu Schnorcheln.

Das CDTC und das Royal Resort liegen auf einer kleinen Insel, die durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Seeseitig gibt es vorgelagerte Lagunen für die Delphine. Zwischen Küste und den CDTC- Lagunen gibt es einen Kanal, in dem die verschiedensten Fische zu Hause sind und Korallen wachsen. Es wäre vermutlich ermüdend, wenn ich alle aufzählen wollte und abgesehen davon kenne ich nur den Sargent Major – also diesen gestreiften Fisch – mit Namen.

Aber da waren dicke Regenbogenfische (Ich glaub die heißen Papageienfisch), Flundern und welche, die farblich so blass waren, dass sie fast mit dem Sand am Grund verschmolzen. Nicht zu vergessen die kleinem schwarzen, die lila-gelben Faery-Fishs und rotbäuchige dicke Brocken. Und erst die Schwärme der Fische in Kobaltblau. Hammer!

Den Abend beschlossen wir im Hemingway. Die Kids zogen sich nach dem Essen zurück um Karten zu spielen und wir Erwachsenen führten das „Very-Important-Parents-Do-it-yourself-Programm“ noch mit ein paar weiteren Cocktails fort. Ein wunderschöner Tag ging zu Ende.